Parkett-Blog

Industrieparkett  /  Hochkantlamellen


Hochkantlamellenparkett oder auch Industrieparkett genannt gehört zu den Mosaikparkettböden. Es besteht aus etwa 8 mm starken, hochkant gestellten Parkett-Lamellen, die parallel zueinander zusammengefügt wurden. Teils sind diese Lamellen "Netzverklebt" oder auch nur mit einem Klebebandstreifen zusammengehalten. Im Gegensatz zu Mosaikparkett sind die Stäbe aber nicht nach einer bestimmten Optik ("rustikal/vital", "natur/trend", "select") ausgewählt, sondern es können auch Astlöcher, Verfärbungen usw. auftreten, ohne dass dies als Mangel zu sehen ist. Zumeist sind es die Lamellen, welche nicht in den üblichen Mosaikparkett Varianten Verwendung finden konnten. 

 

Die Parkettart gilt als robust und unempfindlich auch gegen stärkere mechanische Stöße. Es wird daher als belastbare Alternative in Kindergärten, Schulen, Gaststätten und Produktionsanlagen eingesetzt.

Obwohl Hochkantlamellenparkett bei der Produktion weniger Ausschuss verursacht, ist es teilweise teurer als vergleichbares Mosaikparkett, da die Gesamtstärke des Bodens meist dicker ist als beim Mosaikparkett. Es wird also mehr Holz benötigt und verlegt.

 

Industrieparkett oder HKL / Hochkantlamellenparkett gibt es meist in verschiedenen Stärken. Die gängigste Stärke (Aufbauhöhe) beträgt 22 mm. Für Renovierungen gibt es jedoch viele Holzartnen auch in den Stärken: 8/10 oder 16 mm.

 

Sogenanntes Blocklamellenparkett ist eine Variante des Industrieparketts, welches breitere Lamellen hat z.B. 16 x 16 mm. Das übliche Industrieparkett hat eine Lamellenbreite von 8 mm.

 

Von einigen Parkettherstellern wird auch Fertigparkett in HKL-Optik angeboten (Fineline-Parkett). Dieses Fertigparkett ist - im Gegensatz zum Industrieparkett - auch für eine "schwimmende Verlegung" geeignet.

 

Industrieparkett ist ein "Roh-Parkett" und wird bauseitigt vollflächig verklebt, geschliffen, gespachetelt und endbehandelt.

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